Mischa van der Geest von Feenstra: 'Wir bemühen uns viel mehr um die Optimierung unserer IT'.

Wer ein Auge auf die Umwelt hat, sieht die Busse von Feenstra häufig in der Nähe von Häusern parken. Das Unternehmen ist der niederländische Komplettdienstleister für Wärme, Lüftung, Sicherheit und Solaranlagen. In diesem Artikel erzählt uns Mischa van der Geest, IT Operations Manager, mehr über Feenstra, seine Aktivitäten und die Zusammenarbeit mit ICT Specialist.

Mischa van der Geest von Feenstra: 'Wir bemühen uns viel mehr um die Optimierung unserer IT'.

Mischa beginnt seine Karriere bei Feenstra im Jahr 2018. "Ich bin an der Gestaltung der IT-Vision und -Strategie des Unternehmens beteiligt. Außerdem leite ich ein Team, das unsere IT-Partner koordiniert, bin an der Suche und Auswahl verschiedener Lieferanten beteiligt und leite Projekte zur Umsetzung von (technischen) Änderungen." Mischa nennt als Beispiele SD-WAN auf der Basis von Fortinet, HCI (Hybrid Cloud) auf der Basis von Nutanix und Azure und Hardware-Provisioning auf der Basis von Microsoft Autopilot und Intune. "Es ist ein herausfordernder und abwechslungsreicher Job. Manchmal schwebe ich mit einem Helikopterblick über der Organisation und ein anderes Mal stehe ich während eines Projekts wieder mitten im Geschehen."

Flexible und feste Arbeitsplätze

Feenstra ist ein schnell wachsendes Unternehmen mit derzeit 14 Niederlassungen in den Niederlanden. Die mehr als 800 Fachleute sitzen in den bekannten Lieferwagen, um zu den Kunden zu fahren. Die Support-Teams und Mitarbeiter sitzen in Büros oder arbeiten von zu Hause aus. Mischa: "Wir haben sowohl Business-to-Business-Kunden als auch Business-to-Consumer-Kunden. Das bedeutet, dass unsere Mitarbeiter mit vielen verschiedenen Geräten arbeiten. Von Laptops, iPads und Mobiltelefonen bis hin zu festen Arbeitsplätzen mit Laptops im Büro."

Als Mischa bei Feenstra anfing, wurde ein Großteil des operativen Teils an einen Zulieferer ausgelagert. "Wir haben jeden Monat einen Betrag X dafür bezahlt, in der Vorstellung, das wird schon klappen. Aber in der Praxis hat sich das dann doch als nicht ganz zufriedenstellend herausgestellt."

Gute Ausrichtung

Feenstra beschließt, die IT selbst in die Hand zu nehmen. Mischa erklärt, dass er sich an die Arbeit machte, um zu bestimmen, wohin das Unternehmen mit der IT gehen wollte. "Und anstatt alles in einen Lieferanten zu bringen, entschieden wir uns, Stück für Stück zu schauen, welcher Anbieter was gut kann. So sind wir auch bei ICT Specialist gelandet."

Von Thin Clients bis zur Beratung

Der erste Kontakt zwischen ICT Specialist und Feenstra fing klein an. "Wir arbeiteten noch mit Thin Clients und hörten durch, dass wir uns bei Fragen zu dieser Hardware am besten an ICT Specialist wenden sollten. Das hat sich als guter Kontakt erwiesen. Als wir dann mehr zu tun hatten, suchten wir nach einer Möglichkeit, den Betrieb weiter zu optimieren. Da ICT Specialist ein Gesamtpaket an Dienstleistungen anbietet, beschlossen wir, miteinander zu sprechen, um zu sehen, wie sie unsere IT-Abteilung weiter entlasten können", sagt Mischa.

Zeitersparnis

Aus den Interviews gehen mehrere Punkte hervor, bei denen bei Feenstra Zeit verloren geht. Ein Beispiel ist die Vorbereitung der Hardware für neue Kollegen. "Die Installation von 300 Laptops und Telefonen ist eine große Aufgabe. Um diesen Prozess zu optimieren, lagern wir ihn jetzt vollständig an einen IT-Spezialisten aus. Wenn diese damit fertig sind, wird der Verpackungsarm in einer versiegelten Schachtel an die richtige Person geschickt, die dann nur noch ihren Laptop einschalten und sich sofort anmelden muss. Alles ist dann bereits mit den richtigen Rechten und Benutzerprofilen eingerichtet", erklärt Mischa.

Das ist noch nicht alles. "Wir haben unsere Zusammenarbeit immer weiter ausgebaut und sind jetzt an einem Punkt, an dem uns ICT Specialist komplett entlastet", sagt Mischa. Allein bei den Mobiltelefonen bedeutet das eine ganze Menge Arbeit. Benutzer im KPN-Portal anlegen, SIM-Karte verknüpfen, Bildschirmschutz anbringen, Asset-Tag aufkleben, CMDB-Informationen an Feenstra liefern, reinigen, abdecken und für den Versand vorbereiten. Wenn die Hardware kaputt ist, wird sie an ICT-Specialist geschickt und sie übergeben es an spezialisierte Partner.

"Sie kaufen auch die Hardware für uns und lagern sie. Letzteres kam zustande, als wir auf der Suche nach bestimmter Hardware waren, diese aber nicht oder nur sehr schwer zu bekommen war. Wir haben dann einvernehmlich beschlossen, einen Vorrat zu kaufen und bei ICT Specialist zu lagern. Auf diese Weise haben wir sie zur Hand, wenn wir sie brauchen. Das ist ein großartiges Beispiel für proaktives Denken. Außerdem ist es schön, dass die Organisation Hardware über verschiedene Vertriebskanäle kauft. Wo bei einem anderen, großen Lieferanten die Leitungen oft 'fest' sind und die Hardware nicht verfügbar ist, schaut ICT Specialist, ob sie sie über einen anderen Weg bekommen können."

Distanz zum Arbeitsmarkt

Für die Zukunft hat sich Mischa vorgenommen, für Feenstra noch viel mehr an der Verbesserung und Optimierung der IT zu arbeiten. "Gebrauchte Hardware wird an ICT Specialist zurückgeschickt, der für uns beurteilt, ob sie wieder eingesetzt werden kann. Das bedeutet eine gute Dokumentation, Aufräumen/Reinigen der Hardware und ggf. Zurücksetzen. Wenn sie nicht mehr verwendet werden kann, geht sie über das Unternehmen an PreZero. Dieses Unternehmen bietet arbeitsmarktfernen Menschen ein Schulungsprogramm an und verwendet die Rohstoffe der alten Hardware wieder. Ein großartiges Beispiel für Kreislaufwirtschaft."